Schnellreparaturmörtel, kunststoffmodifiziert, zementgebunden, Schichtdicke 3-40 mm
Charakteristik
Anwendung
- als Betonersatz zur Instandsetzung von Betontragwerken (Beton, Stahlbeton und
Leichtbeton)
Eigenschaften
- polymervergüteter zementgebundener Betonersatz (PCC / RM)
- sehr gute Haftfestigkeit auf Betonunterlage
- sehr gute Verarbeitung Überkopf
- sehr hohes Standvermögen
- keine separate Haftbrücke notwendig
- schnell erhärtend
- schnell überarbeitbar Besonderheiten/Hinweise Produkt entspricht EN 1504-3
- nicht für begeh- oder befahrbare Flächen
Technische Daten
- Frischmörtelrohdichte Größtkorn 0,8 mm: EN 1015-6 1,9 kg/dm³
- Haftzugfestigkeit: EN 1542 > 0,8 MPa
- Druckfestigkeit Biegezugfestigkeit TP BE-PCC 6 MPa: EN 12190 28 MPa
- E-Modul statisch: EN 13412 11 GPa
Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. ca.- Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.
Untergrund
Anforderungen: Anforderungen an den Untergrund: Der Betonuntergrund muss tragfähig und frei von trennend wirkenden, arteigenen oder artfremden Substanzen sowie von korrosionsfördernden Bestandteilen (z. B. Chloride) sein. Minderfeste Schichten und Schlämmeanreicherungen sind zu entfernen. Feucht gemäß Definition der Instandsetzungs-Richtlinie 2001-10. Der Reinheitsgrad des freiliegenden Bewehrungsstahles nach der Untergrundvorbereitung: Sa 2½ gemäß EN ISO 8501-1. Haftzugfestigkeit ≥ 0,7 MPa
Vorbereitungen: Der Untergrund ist durch geeignete mechanische Verfahren, wie z. B. Strahlen mit festen Strahlmitteln oder Hochdruckwasserstrahlen (> 800 bar), vorzubereiten. Poren und Lunker sind ausreichend zu öffnen. Die Ufer der Ausbruchstellen sind unter ca. 45° abzuschrägen.
Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: Unterste Verarbeitungstemperatur: +5 °C Oberste Verarbeitungstemperatur: +30 °C Verarbeitungszeit Bei +10 °C: ca. 30 Minuten Bei +20 °C: ca. 15 Minuten Bei +30 °C: ca. 10 Minuten Mischungsverhältnis 25 kg Material gemäß Beschreibung / 4,0 - 4,25 l Wasser = 1,0 : 0,16 - 0,17 Gewichtsteile
Materialzubereitung: Wasser vorlegen und Werktrockenmörtel hinzugeben. Ca. 2 Minuten mischen. Ca. 3 Minuten reifen lassen. Ca. 30 Sekunden nachmischen.
Verbrauch: Anwendungsart ca. Verbrauch pro mm Schichtdicke 1,7 kg/m² Der Materialverbrauch ist unter anderem abhängig von Verarbeitung, Untergrund und Konsistenz. Die angegebenen Verbrauchswerte können nur der Orientierung dienen. Genaue Verbrauchswerte sind gegebenenfalls am Objekt zu ermitteln.
Beschichtungsaufbau: 1. Untergrundvorbehandlung 2. Korrosionsschutz mit StoCrete TK (bei freiliegender Bewehrung) 3. Reprofilierung mit StoCrete SM Feinspachtelung mit StoCrete SM. lokale Reprofilierung: 3 - 40 mm flächige Feinspachtelung: 3 - 5 mm
Applikation: 1. Untergrundvorbereitung Den freiliegenden Bewehrungsstahl entrosten nach DIN EN ISO 12944-4 bis zum Reinheitsgrad Sa 2½. Der entrostete Bewehrungsstahl muss staub- und fettfrei sein. 2. Korrosionsschutz Unmittelbar nach dem Entrosten des Bewehrungsstahls gemäß DIN EN ISO 12944, Teil 4 erfolgt die Beschichtung mit StoCrete TK in zwei Arbeitsgängen. Die Bewehrungsstähle mittels Pinsel lückenlos und gleichmäßig beschichten. Wartezeit zwischen den beiden Arbeitsgängen: 4,5 Stunden. Der Korrosionsschutz muss auf dem Bewehrungsstahl soweit erhärtet sein, dass er sich beim zweiten Arbeitsgang nicht vom Bewehrungsstahl lösen kann. erster Arbeitsgang: StoCrete TK grau Verbrauch ca. 130 g/m einmaliger Auftrag Ø bis 18 mm zweiter Arbeitsgang: StoCrete TK hellgrau Verbrauch ca. 140 g/m einmaliger Auftrag Ø bis 18 mm oder erster Arbeitsgang: StoCrete TK grau Verbrauch ca. 150 g/m einmaliger Auftrag Ø über 18 mm zweiter Arbeitsgang: StoCrete TK hellgrau Verbrauch ca. 160 g/m einmaliger Auftrag Ø über 18 mm Die Betonunterlage ist vor Aufbringen des Produktes ausreichend vorzunässen (erstmals etwa 24 Stunden vorher). Die Betonunterlage muss zum Zeitpunkt des Aufbringens jedoch soweit abgetrocknet sein, dass sie nur noch mattfeucht erscheint. 3. Reprofilierung Die lokale Ausbruchstelle mit StoCrete SM vorspachteln, danach frisch in frisch die Reprofilierung vornehmen. Die Verarbeitung erfolgt manuell mit Kelle, Spachtel, Traufel. Zur Sicherung des Haftverbundes immer frisch in frisch arbeiten. Bitte beachten: StoCrete SM nach Beginn der Reaktion bzw. des Ansteifverhaltens nicht mehr mit Wasser verdünnen. Schichtstärke StoCrete SM 3 - 40 mm. Verbrauch: Reprofilierungsmörtel ca. 19 kg/m² je cm Ausbruchtiefe/Schichtdicke (angemischtes Material) Bei flächiger Anwendung als Feinspachtel erfolgt eine Kratzspachtelung zum Verschluss der Poren und Lunker, anschließend wird frisch in frisch Spachtelung mit StoCrete SM in der entsprechenden Schichtdicke aufgebracht. Zur Sicherung des Haftverbundes immer frisch in frisch arbeiten. Die abschließende Bearbeitung erfolgt durch Glätten der Oberfläche. Spachtelschläge mit Schwamm ausreiben, dabei keinen zusätzlichen Wasserauftrag vornehmen. Schichtstärke StoCrete SM: 3 - 5 mm.
Verbrauch: Feinspachtel: ca. 1,9 kg je mm Schichtdicke (angemischtes Material) 4. Nachbehandlung Nachbehandlungsverfahren: a) Abdecken mit Folien oder Matten b) Besprühen mit Wasser c) Chemische Nachbehandlung Unter Normalbedingungen ist eine Nachbehandlungsdauer von mindestens 3 Tagen einzuhalten. Die entsprechende Norm DIN 1045-3: 2001-07, das Merkblatt B8 der Bauberatung Zement "Nachbehandlung von Beton" (11.2002) und ZTV- ING (2006-07) sind sinngemäß zu beachten. Hinweis: Eine chemische Nachbehandlung darf nur ausgeführt werden, wenn die nachfolgenden Arbeiten mit dieser verträglich sind. Eine gleichmäßige Farbtönung der Mörteloberfläche ist verfahrensbedingt nicht möglich. Die Folie darf die Oberfläche des Mörtels nicht berühren. Ein wesentlicher Teil der Nachbehandlung ist ein ausreichendes Vornässen des Betonuntergrundes vor der Applikation des Mörtels, damit der Untergrund wassergesättigt ist und dem frischen Mörtel kein Anmachwasser entzieht.
Trocknung, Aushärtung,: Überarbeitbar bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit mit: Überarbeitungszeit Mineralische Schlämme: nach 4 Stunden Mineralischer Feinspachtel: nach 4 Stunden Versiegelung: nach 24 Stunden
Reinigung der Werkzeuge: Umgehend nach Gebrauch mit Wasser reinigen, abgebundenes Material kann nur mechanisch entfernt werden.
Hinweise & Empfehlungen
Die Leistungserklärung/-en erhalten Sie im Technischen InfoCenter der StoCretec.
Spezielles, Sonstiges: Allgemeine Verarbeitungshinweise unter www.stocretec.de sowie im Anhang des aktuellen Technischen Handbuchs.
Liefern
Artikelnummer Bezeichnung Gebinde 00701-018 StoCrete SM 10 kg Eimer 00701-001 StoCrete SM 25 kg Sack