StoLotusan K Oberputz mit Lotus-Effect® Technology in Kratzputzstruktur
Charakteristik
Anwendung
- außen
- auf Mauerwerk, gedämmten und vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden mit Unterputz
- auf mineralischen und organischen Untergründen
- nicht geeignet für horizontale oder geneigte Flächen, die der Witterung ausgesetzt sind
Eigenschaften
- Außenputz gemäß EN 15824
- Lotus-Effect® Technology: Schmutz perlt mit dem Regen ab
- stark unterstützter Selbstreinigungseffekt bei Beregnung
- A2-s1, d0 gemäß EN 13501-1
- mit verkapseltem Filmschutz
- hervorragende Verarbeitungseigenschaften
- sehr hoch CO - und wasserdampfdurchlässig 2
- sehr hoch witterungsbeständig
- mit hochwertiger Marmorkörnung aus natürlichen Vorkommen
Optik
Besonderheiten/Hinweise siehe Dienstleistungen/Siloübersicht im Produktprogramm oder in der Preisliste
Technische Daten
- Dichte: EN ISO 2811 1,7 - 1,9 g/cm³
- Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke < 0,05: EN ISO 7783 0,10 - 0,12 m V1 hoch
- Wasserdurchlässigkeitsrate w: EN 1062-1 W3 niedrig
- kg/(m²h0,5) Wasserdampfdiffusions-: EN ISO 7783 50 - 60 V1 hoch
- widerstandszahl µ Brandverhalten DIN 13501-1 A2-s1, d0 StoLotusan K Wärmeleitfähigkeit DIN 4108 0,7 W/(m*K)
Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. ca.- Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.
Untergrund
Anforderungen: Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe können zu Schäden in den nachfolgenden Beschichtungen führen, z. B. Blasenbildung, Risse.
Vorbereitungen: Prüfen, ob vorhandene Beschichtungen tragfähig sind. Nicht tragfähige Beschichtungen entfernen.
Verarbeitung
Verarbeitungsbedingungen Das Material nicht bei direkter, intensiver Sonneneinstrahlung oder auf aufgeheizten Untergründen verarbeiten. Stärkere Luftbewegungen während der Verarbeitung und ersten Zeit der
Trocknung: vermeiden, da sonst vermehrt Schrumpfrisse und Poren in der Beschichtung entstehen können.
Verarbeitungstemperatur: Unterste Untergrund- und Lufttemperatur: +5 °C Oberste Untergrund- und Lufttemperatur: +30 °C
Materialzubereitung: Material zubereiten:
- Je nach Witterungs- und Untergrundbedingungen, mit möglichst wenig Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
- Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. Wenn das Material mit einer Maschine oder Pumpe verarbeitet wird:
- Die Verarbeitungskonsistenz einstellen.
- Intensiv getöntes Material nicht oder nur mit wenig Wasser verdünnen.
- Eine zu starke Verdünnung verschlechtert die Eigenschaften des Materials, z. B. Verarbeitung, Deckvermögen, Farbtonintensität.
Verbrauch: Ausführung ca. Verbrauch K 1,0 1,90 kg/m² K 1,5 2,40 kg/m² K 2,0 3,20 kg/m² K 3,0 4,30 kg/m² Der Materialverbrauch ist unter anderem abhängig von Verarbeitung, Untergrund und Konsistenz. Die angegebenen Verbrauchswerte können nur der Orientierung StoLotusan K dienen. Genaue Verbrauchswerte sind gegebenenfalls am Objekt zu ermitteln.
Beschichtungsaufbau: Grundierung: Je nach Art und Zustand des Untergrundes können verfestigende, saugfähigkeitsregulierende Grundierungen notwendig werden. Zwischenbeschichtung auf tragfähigen, mineralischen Untergründen: Auf mineralischen Untergrund ist die Verwendung einer saugfähigkeitsegalisierenden und haftvermittelnden Zwischenbeschichtung empfohlen. Hinweis: Fehlende Zwischenbeschichtungen können die Verarbeitungseigenschaften und das Erscheinungsbild des Produkts beeinträchtigen. Produkte: StoPrep Miral, Sto-Putzgrund oder StoPrep Isol Q (alkalitätsisolierend) Zwischenbeschichtung auf tragfähigen, organischen Untergründen: Empfehlung: Wenn sich der Farbton des Oberputzes stark von dem Farbton des Untergrundes unterscheidet, eine Zwischenbeschichtung mit farbtonangleichenden
Eigenschaften: auftragen. Wenn ein Oberputz mit Rillenputzstruktur verwendet wird, immer eine Zwischenbeschichtung mit farbtonangleichenden Eigenschaften auftragen. Produkte: Sto-Putzgrund oder StoPrep Isol Q (alkalitätsisolierend)
Applikation: manuell, maschinell In der Regel ist eine manuelle Nachbearbeitung des frisch aufgetragenen Oberputzes notwendig, um die gewollte Struktur und Funktionalität zu erreichen. Das Produkt gleichmäßig mit einer rostfreien Stahltraufel auf Korngröße abziehen. Die Strukturierung in Kratzputzstruktur kann mit der Stahltraufel, einer harten Plastiktraufel oder einem PU-Reibebrett erfolgen. Wenn ein Oberputz ≥ Korngröße 3,0 verwendet wird, kann er mit einer Holztaloche strukturiert werden. Das Produkt ist mit einer Trichterpistole oder gängigen Feinputzmaschinen spritzbar. Die Arbeitstechnik, das Verarbeitungswerkzeug und der Untergrund haben einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis. Die angegebenen Werkzeuge sind Empfehlungen.
Trocknung, Aushärtung,: Das Produkt trocknet physikalisch, indem Wasser verdunstet. Das Produkt ist nach Überarbeitungszeit ca. 14 Tagen durchgetrocknet. Hohe Luftfeuchtigkeiten, niedrige Temperaturen und ein geringer Luftaustausch verlängern die Härtungs- und Trocknungszeiten. Grundsätzlich sind bei ungünstigen Witterungsbedingungen geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Regenschutz) an der zu bearbeitenden oder frisch StoLotusan K erstellten Fassadenfläche zu treffen. Trocknungsverzögernde Bedingungen vermeiden. Fensterscheiben bis zur
Trocknung: des StoLotusan-Oberputzes mit selbsthaftenden, transparenten Schutzfolien schützen. Bei +20 °C Luft- und Untergrundtemperatur und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit: überarbeitbar frühestens nach 24 Stunden.
Reinigung der Werkzeuge: Sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise & Empfehlungen
Die volle Ausbildung des Abperleffektes ist von der Bewitterung abhängig und wird
Spezielles, Sonstiges: in der Regel nach 3 Monaten erreicht. Bei Farbtönen kann sich der volle Abperleffekt später einstellen. Aufgrund einer reduzierten Benetzbarkeit mit Wasser werden ölige/fettige Schmutzanlagerungen nur begrenzt vom Abperleffekt erfasst.
Liefern
Farbton: Weiß, begrenzt tönbar nach StoColor System Farbtöne mit geringeren Hellbezugswerten müssen vom Systemhersteller für das jeweilige System objektbezogen beurteilt und freigegeben werden. Chargen- und Farbtonprüfung: Material vor Verarbeitung prüfen, ob es dem bestellten Farbton entspricht. Sichtbare Farbton- und Texturabweichungen zwischen unterschiedlichen Chargen und/oder vorangegangenen Lieferungen sind möglich. Gleiche Chargennummer an einer Fläche verarbeiten. Unterschiedliche Chargen an einer Fläche sind vor der Verarbeitung zu mischen. Farbtonstabilität: Die Bewitterung, Intensität der UV-Strahlung und Feuchteeinwirkung verändern die Oberfläche im Laufe der Zeit. Sichtbare Farbtonveränderungen sind möglich. Dieser Veränderungsprozess wird durch Material- und Objektbedingungen beeinflusst. Empfehlung: Die Farbtonstabilität von intensiven und/oder sehr dunklen Farbtönen durch zusätzliche Anstriche verbessern. Strukturkorn: Als Strukturkorn werden naturweiße Marmorarten verwendet. Die natürliche Maserung des Marmors kann an einzelnen Stellen als dunkleres Strukturkorn im Oberputz sichtbar sein. Der Farbton des Strukturkorns kann bei hellklaren, besonders bei klaren Gelbtönen, im fertigen Oberputz flächig durchscheinen. Marmorkorn kann aufgrund natürlicher Inhaltsstoffe, z. B. Pyrit, in sehr seltenen Fällen, punktuelle StoLotusan K Abzeichnungen hervorrufen. Beide Effekte entsprechen dem Grundcharakter eines marmorgefüllten Oberputzes und belegen die natürlichen Eigenschaften der verwendeten Rohstoffe. Dies ist eine innewohnende Eigenschaft. Farbtongenauigkeit: Witterungs- und Objektbedingungen beeinflussen die Farbtongenauigkeit und die Gleichmäßigkeit des Farbtons. Folgende Bedingungen (a - d) in jedem Fall vermeiden: a. ungleichmäßiges Saugverhalten des Untergrunds b. unterschiedliche Untergrundfeuchtigkeiten in der Fläche c. stellenweise stark unterschiedliche Alkalität und/oder Inhaltsstoffe aus dem
Untergrund
d. direkte Sonneneinstrahlung mit scharf abgegrenzter Schattenbildung auf der noch feuchten Beschichtung Auswaschungen von Hilfsstoffen: Bei noch nicht durchgetrockneten Beschichtungen kann eine Wasserbelastung, z. B. Tau, Nebel oder Regen, Hilfsstoffe aus der Beschichtung lösen und an der Oberfläche anlagern. Der Effekt ist abhängig von der Intensität des Farbtons unterschiedlich stark sichtbar. Dies hat keinen Einfluss auf die Qualität des Produkts. Die Effekte verschwinden bei weiterer Bewitterung.
Abtönbar: Abtönen mit max. 1 % StoTint Aqua möglich. Mögliche Sondereinstellung Es gibt keine Sondereinstellungen für dieses Produkt.
Verpackung: Eimer
Gutachten & Zulassungen
Z-33.41-116 StoTherm Classic® / AimS / Vario, geklebt im Massivbau Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.41-1515 StoTherm PIR organisch / StoTherm PIR mineralisch Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung StoLotusan K Z-33.43-61 StoTherm Classic®/Classic® MW/Classic®L/Classic®S1/Classic® mit StoArmat Graphite/StoTherm AimS®/Vario/Mineral/L/A1, geklebt und ged Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.43-925 StoTherm Wood im Massivbau Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.43-1182 StoTherm Resol, geklebt und gedübelt Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.43-1672 StoTherm PIR organisch / StoTherm PIR mineralisch Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.44-134 StoTherm Mineral L/Mineral A1/StoTherm Classic® L/Classic® S1/StoTherm AimS® Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.47-659 StoTherm Wood im Holzbau Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-33.47-811 StoTherm Classic®/Classic® L/MW/StoTherm Vario/Vario L/MW/StoTherm Mineral L/MW, geklebt im Holzbau Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / Bauartgenehmigung Z-10.3-699 StoReno Putz- und WDVS-Sanierung Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-10.3-717 StoVentec Fassadensystem mit Putzbeschichtung Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Prüfbericht P 13760 StoLotusan K 1,5 – Bestimmung der Kohlenstoffdioxid- Diffusionsstromdichte Prüfung der Kohlendioxid-Durchlässigkeit