Echte Siliconharz-Fassadenfarbe, mit erhöhtem verkapseltem Filmschutz besonders ergebnissicher
Charakteristik
Anwendung
- außen
- auf mineralischen und organischen Untergründen
- nicht geeignet für horizontale oder geneigte Flächen, die der Witterung ausgesetzt sind
Eigenschaften
- strukturerhaltend
- echte Siliconharzfarbe gemäß der französischen Norm FD T30-808
- sehr gut deckend
- hoch wasserabweisend
- geringe Verschmutzungsneigung
- hoch CO - und wasserdampfdurchlässig 2
- spannungsarme, gleichmäßige Trocknung
- robust
Optik
Besonderheiten/Hinweise ausschließlich mit erhöhtem nicht persistentem, verkapseltem Filmschutz
Technische Daten
- Dichte: EN ISO 2811 1,4 - 1,6 g/cm³
- Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke < 0,05: EN ISO 7783 0,05 m V1 hoch
- Wasserdurchlässigkeitsrate w: EN 1062-1 kg/(m²h0,5) W3 niedrig
- Wasserdampfdiffusions- widerstandszahl µ: EN ISO 7783 420 gemittelter Wert
- Glanz: EN 1062-1 G3 - Matt G3
- Trockenschichtdicke: EN 1062-1 150 µm E3 > 100; ≤ 200
- Korngröße: EN 1062-1 < 100 µm S1 fein
Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. ca.- Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.
Untergrund
Anforderungen: Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe können zu Schäden in den nachfolgenden Beschichtungen führen, z. B. Blasenbildung, Risse.
Vorbereitungen: Prüfen, ob vorhandene Beschichtungen tragfähig sind. Nicht tragfähige Beschichtungen entfernen.
Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: Unterste Untergrund- und Lufttemperatur: +5 °C Oberste Untergrund- und Lufttemperatur: +30 °C Die Untergrundtemperatur muss über der Taupunkttemperatur liegen. Die empfohlene Differenz beträgt +3 °C
Materialzubereitung: Verwendung als Zwischenbeschichtung: max. 10 % mit Wasser verdünnen. Schlussbeschichtung ca. 5 % bis max. 10 % mit Wasser verdünnt. Bei maschineller Verarbeitung: max. 3 % mit Wasser verdünnen. Mit möglichst wenig Wasser verdünnen, um die Verarbeitungskonsistenz zu erreichen. Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. Intensiv getöntes Material nur mit wenig Wasser verdünnen. Eine zu starke Verdünnung verschlechtert die Eigenschaften des Materials, z. B. in Bezug auf Verarbeitung, Deckvermögen und Farbtonintensität.
Verbrauch: Anwendungsart ca. Verbrauch pro Anstrich 0,18 - 0,20 l/m² bei 2 Anstrichen 0,36 - 0,40 l/m² Der Materialverbrauch ist unter anderem abhängig von Verarbeitung, Untergrund und Konsistenz. Die angegebenen Verbrauchswerte können nur der Orientierung dienen. Genaue Verbrauchswerte sind gegebenenfalls am Objekt zu ermitteln.
Beschichtungsaufbau: Grundierung: Je nach Art und Zustand des Untergrundes können verfestigende, saugfähigkeitsregulierende Grundierungen notwendig werden. Auf mineralischem Untergrund ist die Verwendung einer saugfähigkeitsegalisierenden und haftvermittelnden Grundierung empfohlen. Hinweis: Fehlende Grundierung kann die Verarbeitungseigenschaften und das Erscheinungsbild des Produkts beeinträchtigen. Produkte: z. B. StoPrim Micro, StoPrim Sol GT Zwischenbeschichtung: StoColor Silco G Schlussbeschichtung: StoColor Silco G Je nach Untergrund und Farbton sind weitere Anstriche nötig. Die technischen Daten basieren auf einem 2-fachen Anstrich.
Applikation: Streichen, Bürsten, Rollen, Airless-Spritzen, maschinell Allgemeine Hinweise zur Verarbeitung: Eine Düsenverlängerung und eine flexible Schlauchpeitsche verwenden. Nebelarmer Auftrag mit einem Airlessspritzgerät: Düsengröße: 0,019 - 0,021 inch Spritzdruck: ca. 100 - 130 bar Hinweis:
- Bei den Angaben zur Düse und Druck handelt es sich um Empfehlungen. Infolge des Maschinentyps und den Objektbedingungen können sich die Einstellungen und Vorgaben für ein optimales Ergebnis ändern. Zusätzliche Informationen sind vom Maschinenhersteller zu beziehen.
Trocknung, Aushärtung,: Hohe Luftfeuchtigkeiten, niedrige Temperaturen und ein geringer Luftaustausch Überarbeitungszeit verlängern die Härtungs- und Trocknungszeiten. Grundsätzlich sind bei ungünstigen Witterungsbedingungen geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Regenschutz) an der zu bearbeitenden oder frisch erstellten Fassadenfläche zu treffen. Bei +20 °C Luft- und Untergrundtemperatur und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit: überarbeitbar nach ca. 8 Stunden.
Reinigung der Werkzeuge: Sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Liefern
Farbton: Weiß, begrenzt tönbar nach StoColor System Getöntes Material: Material vor Verarbeitung prüfen, ob es dem bestellten Farbton entspricht. Geringe Farbtonabweichungen zu vorhergegangenen Lieferungen sind möglich. Nur Lieferungen mit gleicher Chargennummer an einer Fläche verwenden. Unterschiedliche Chargen sind vor der Verarbeitung zu mischen. Farbtonstabilität: Witterung, Feuchte, UV-Einstrahlung und Anlagerungen können die Beschichtungsoberfläche verändern. Farbtonveränderungen sind möglich. Der Veränderungsprozess ist dynamisch und wird durch klimatische Bedingungen und Exposition beeinflusst. Es gelten die jeweils aktuellen nationalen Regelungen, Merkblätter etc. Füllstoffbruch: Mechanische Belastungen können die Füllstoffe im Material beschädigen und so zu hellen Abzeichnungen führen. Das hat keinen Einfluss auf die Produktqualität und -funktionalität. Farbtongenauigkeit: Witterungs- und Objektbedingungen beeinflussen die Farbtongenauigkeit und die Gleichmäßigkeit des Farbtons. Folgende Bedingungen (a - d) in jedem Fall vermeiden: a. ungleichmäßiges Saugverhalten des Untergrunds b. unterschiedliche Untergrundfeuchtigkeiten in der Fläche c. stellenweise stark unterschiedliche Alkalität und/oder Inhaltsstoffe aus dem
Untergrund
d. direkte Sonneneinstrahlung mit scharf abgegrenzter Schattenbildung auf der noch feuchten Beschichtung Auswaschungen von Hilfsstoffen: Bei noch nicht durchgetrockneten Beschichtungen kann eine Wasserbelastung, z. B. Tau, Nebel oder Regen, Hilfsstoffe aus der Beschichtung lösen und an der Oberfläche anlagern. Der Effekt ist abhängig von der Intensität des Farbtons unterschiedlich stark sichtbar. Dies hat keinen Einfluss auf die Qualität des Produkts. Die Effekte verschwinden bei weiterer Bewitterung.
Abtönbar: Abtönen mit max. 1 % StoTint Aqua möglich.
Verpackung: Eimer
Gutachten & Zulassungen
Prüfbericht P 5086-3 StoColor Silco - Kohlendioxid-Durchlässigkeit Prüfung der Kohlendioxid-Durchlässigkeit